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Off Grid Coaching Europe®
Digital Brain Health Weekly
Ausgabe 01 · 30. September 2026 Vier Forschungsimpulse · Die erste Ausgabe
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Guten Abend,
wie bleiben wir aufmerksam, urteilsfähig und miteinander verbunden, wenn digitale Technik unseren Alltag prägt? In der ersten Ausgabe von Digital Brain Health Weekly geht es um Ressourcen im Arbeitsleben, unseren Umgang mit KI und digitale Gewohnheiten in Familien.
Vier Forschungsimpulse, verständlich eingeordnet, jeweils mit einer Frage oder Anregung für die kommende Woche. Die ausgewählten Veröffentlichungen stammen aus März bis September 2026; sie sind keine vollständige Übersicht über die Forschung.
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Arbeit & Führung
01 · Psychologische Ressourcen und weniger Arbeitsstress
In der Befragung der APA von 2.009 berufstätigen Erwachsenen in den USA berichteten 48 % von typischem Stress oder Anspannung im Arbeitsalltag. Bei Menschen mit hohem psychologischem Kapital waren es 38 %, bei niedrigem 55 %. Gemeint sind Hoffnung, Selbstwirksamkeit, Resilienz und Optimismus. Auch die Sorge, dass KI Aufgaben überflüssig macht, war in der Gruppe mit hohen Werten seltener.
Einordnung: Die Befragung zeigt Zusammenhänge. Sie belegt nicht, dass ein Training dieser Ressourcen die Unterschiede verursacht.
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Impuls für den Alltag
Welche Unterstützung hilft Ihnen oder Ihrem Team gerade, wieder Handlungsmöglichkeiten zu sehen? Persönliche Ressourcen und gute Arbeitsbedingungen gehören zusammen.
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APA · Work in America 2026 · Befragung, n = 2.009 Originalquelle lesen →
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KI am Arbeitsplatz
02 · KI braucht menschliche Urteilskraft
IBM und Oxford Economics befragten 1.500 Personalvorstände und 8.800 Beschäftigte weltweit. 71 % der Personalvorstände sehen das Überwachen, Prüfen und gegebenenfalls Übersteuern von Ergebnissen der KI als wichtigste Fähigkeit. 29 % der Beschäftigten stufen Urteilskraft als wichtig ein. Diese Angaben beziehen sich auf unterschiedlich formulierte Bewertungen. 60 % der Beschäftigten sorgen sich um einen Verlust eigener Fähigkeiten; kritisches Denken wird dabei am häufigsten als nachlassend genannt.
Einordnung: Erfasst wurden Einschätzungen und Erfahrungen, kein objektiv gemessener Verlust von Denkfähigkeit.
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Impuls für den Alltag
Vor der nächsten Aufgabe mit KI klären: Wer prüft das Ergebnis, wer entscheidet und wer darf widersprechen?
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IBM Institute for Business Value × Oxford Economics · 21.09.2026 Originalquelle lesen →
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Familie
03 · Auch die Nutzungszeit am Smartphone der Eltern zählt
Eine norwegische Studie begleitete 747 Kinder von etwa fünf bis sieben Jahren. Mehr tägliche Nutzungszeit am Smartphone der Hauptbezugsperson hing mit einem langsameren Zuwachs des Wortverständnisses zusammen. Die meisten anderen erfassten Nutzungsmaße zeigten keinen Zusammenhang mit dem sprachlichen Wachstum. Kinder mit eigenem Gerät hatten allerdings schon zu Beginn niedrigere Sprachtestwerte.
Einordnung: Die Beobachtungsstudie beweist keine Ursache. Sie zeigt auch nicht, dass die Bildschirmzeit von Kindern generell unproblematisch ist oder Vorbildverhalten stärker wirkt als jede Regel.
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Impuls für den Alltag
Eine gemeinsame Alltagssituation bewusst ohne Smartphone gestalten: beim Essen, Vorlesen oder Erzählen. Mit Interesse am Miteinander, ohne Schuldzuweisung.
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Yang et al. · JAMA Pediatrics · 17.08.2026 · Kohortenstudie Originalquelle lesen →
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Bildschirm & Schlaf
04 · Beim Schlaf lohnt der Blick auf den Zeitpunkt
Eine Metaanalyse bündelte 25 Studien mit 4.562 Teilnehmenden aus Studien zu jungen Menschen zwischen 3 und 25 Jahren. Sie verglich Tage mit mehr und weniger Bildschirmnutzung innerhalb derselben Person. Mehr Nutzung hing schwach mit späterem Einschlafen zusammen; für Schlafdauer und weitere Schlafmaße gab es insgesamt keine statistisch gesicherten Zusammenhänge. Nutzung nach der Zubettgehzeit war stärker mit schlechterer subjektiver Schlafqualität verbunden.
Einordnung: Das Ergebnis betrifft tägliche Schwankungen. Es beweist weder die Harmlosigkeit hoher Bildschirmzeit noch die Überlegenheit einer bestimmten Abschaltregel.
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Impuls für den Alltag
Beobachten Sie, ob Mediennutzung Ihre geplante Schlafenszeit nach hinten verschiebt. Eine bewusste Abendroutine kann ein Ansatzpunkt sein.
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Bourke et al. · JAMA Pediatrics · 02.03.2026 · Metaanalyse Originalquelle lesen →
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Vielleicht nehmen Sie heute nur eine Frage mit: Wo möchte ich in der nächsten Woche meine Aufmerksamkeit bewusster einsetzen?
Ich wünsche Ihnen einen ruhigen Abend und viele gute Momente abseits des Bildschirms. Petra Pinder Off Grid Coaching Europe®
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Sonntags ein Impuls für die neue Woche
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Petra Pinder · Off Grid Coaching Europe® Kläre Kluge Weg 30 · 65307 Bad Schwalbach · Deutschland info@offgridcoaching.com
Impressum · Datenschutz Redaktionsstand: 30. September 2026. |